5 Tipps für USA-Reisen

Reisen in den USA sind jeweils sehr abwechslungsreich und spannend. In diesem riesigen Land gibt es viel zu erkunden und noch mehr zu erleben. Mit den hier vorgestellten 5 Tipps sollten diese Erlebnisse alle positiv verlaufen.
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Speziellere Reiseziele in den USA

Meine Reisen in die USA haben mir gezeigt wie vielseitig dieses Land ist. Es gibt weit mehr zu sehen als New York, Los Angeles oder den Grand Canyon. In diesem Blogeintrag möchte ich einige Regionen und Attraktionen vorstellen, die einem nicht als erstes einfallen wenn man an mögliche Reiseziele in den USA denkt.

 

Hawaii


Hawaii als 50. Bundesstaat ist ein Ziel das auf dieser Liste nicht fehlen darf. Die Inselgruppe in mitten des Pazifiks ist ideal für Badeferien und um sich zu erholen. Von Europa aus dauert die Anreise recht lange, die Landschaft ist es aber allemal wert.

Durch den vulkanischen Ursprung haben die Inseln teils recht hohe Berge. Der Mount Kaʻala auf O’ahu ist 1220m hoch, der Mauna Kea auf Big Island erreicht gar eine Höhe von über 4200m und beherbergt ein Observatorium. Wem Badeferien nichts sagen findet auf den einzelnen Inseln von Hawaii noch viele andere Freizeitmöglichkeiten.

Wer die Hauptinsel O’ahu besucht und sich für Geschichte interessiert sollte sich Pearl Harbor nicht entgehen lassen. Hat man ein eigenes Auto empfiehlt es sich vor 9 Uhr bereits dort zu sein. Ansonsten sind nicht nur die Tickets fürs Arizona Memorial weg sondern auch die Parkplätze.

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Great Plains


Die Great Plains erstrecken sich von Texas bis weit in den Norden der USA. Wie es der Name vermuten lässt ist die Landschaft dort vor allem eines: Flach. Keine Berge, keine Hügel sondern nur ein nicht enden wollende flache Landschaft. Der Kontrast zur Schweiz könnte in diesem Teil der USA nicht grösser sein.
Um von Ost nach West (oder umgekehrt) zu kommen fährt man fast zwangsläufig durch die Great Plains. Man sollte sich dabei ruhig die Zeit nehmen um die Landschaft auf sich einwirken zu lassen.

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Dakotas


Die Daktoas (Nord- und Süd Dakota) sind 2 Bundesstaaten im mittleren Westen. Sie liegen am Ende der Great Plains und grenzen im Norden an Kanada. Die dünne Besiedelung lässt viel Platz für die Natur und ganz spezielle Landschaften.

Von Wounded Knee (Indianer) über Sturgis (Motorräder) bis zu Mount Rushmore oder dem Theodore Roosevelt National Park – für jeden gibt es hier etwas zu sehen. Und wem diese Orte zu touristisch sind findet in Richtung Osten (gegen Fargo) genügend leere Gegenden.

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Cape Canaveral


Wer sich für die Raumfahrt interessiert sollte sich Cape Canaveral nicht entgehen lassen. Mitten im Naturschutzgebiet von Merit Island befindet sich der grosse NASA-Komplex mit einem hervorragenden Besucherzentrum. Neben IMAX-Kinos, einer Saturn-V Rakete und einem Raketenpark gibt es auch Touren zu den Launchpads. Von dort aus wurden alle grossen Raumfahrt-Missionen seit den 1960er gestartet.

Je nach Interesse kann man hier problemlos 1 bis 2 Tage verbringen. Im nahe gelegenen Orlando gibt es nicht nur viele günstige Hotels, sondern auch grosse Freizeitparks wie SeaWorld und Disney World.

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Washington DC


Obwohl die Hauptstadt der USA jedem ein Begriff ist denkt man bei Reisezielen nicht unbedingt an Washington DC. Für Touristen bietet die National Mall vom Lincoln Memorial bis zum Kapitol eine schier endlose Zahl an Sehenswürdigkeiten. Neben Denkmälern und historischen Gebäuden gibt es vor allem Museen.

Das Smithsonian bietet zu verschiedensten Themen (von Flugzeugen über Dinosaurier bis zur amerikanischen Geschichte) eigene Museen mit hervorragenden Ausstellungen – die man meist sogar gratis besuchen kann. Dazu kommen all die Ausstellungen der Bundesbehörden, wie das Nationalarchiv mit der Declaration of Independence oder das Kapitol selbst. Washington DC ist somit nicht nur etwas für politikinteressierte, sondern bietet für jeden Geschmack eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten.

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Mehr?


Wer dieser Liste weitere spezielle Zeile hinzufügen möchte kann gerne einen Kommentar hinterlassen. Mich interessiert es auch ob solche Beiträge auf Interesse stossen und ob ich mir die Zeit fürs Aufschreiben von Reiserouten machen soll.

USA 2011 – Sommerferien einmal XXL

Im Juni und Juli genoss ich meine Sommerferien in den USA. Nach dem ich letztes Jahr die Ostküste besuchte wollte ich diesmal in 6 Wochen den Westen erkunden.

Da Dollar ihre Mietwagen nur für maximal 4 Wochen abgeben will teilte ich meine Reise in 3 Blöcke. Die ersten 4 Wochen wollte ich nutzen um mir die Westküste und die Nationalparks rund um den Grand Canyon anzuschauen. Weitere 10 Tage plante ich für Texas und die Great Plains ein. Zum Abschluss wollte ich noch einige autofreie Tage in New York verbringen. Neben den vielen Einkaufsmöglichkeiten sind die 6 Stunden Zeitdifferenz zur Schweiz auch eine gute Jetlag Prävention.

 

Route

 

Wie man der Karte entnehmen kann wurden die Distanzen dann doch noch ein wenig länger. Mit über 40 Grad im Schatten war es mir im Süden schnell zu heiss. So verblieb ich in Arizona und Utah nur kurz und fuhr zu den „Möchte-ich-sonst-auch-noch-sehen“-Zielen im Norden. Da ich sehr gut voran kam konnte ich auch noch einen Abstecher nach Kanada machen. Leider zeigte sich Whistler von seiner nassen Seite.

Auch beim Mount St. Helens hatte ich mit dem Wetter Pech. Vor lauter Nebel konnte ich vom Observatorium aus den Berg nicht sehen. Tags darauf war das Wetter wieder super und so fuhr ich von Portland aus halt noch einmal hin. Der Unterschied war frappant:

 

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Die nächsten 2 Wochen blieb das Wetter so gut. Erst in Mobile (Alabama) gab es dann wieder ein richtiges Gewitter. Die Regenmenge die dabei innert kürzester Zeit fiel war erstaunlich. Strassen und Plätze verwandelten sich in Bäche und Seen. Für einmal war auch auf der Interstate kein Weiterkommen mehr möglich. Ein Vorteil aber hatte der Regen: Er kühlte die Luft auf angenehme 20 Grad. (So tiefe Temperaturen hatte ich bis zu meiner Rückkehr nicht mehr)

Abgesehen von diesen wenigen Regentagen und einem kleinen Sandsturm im Monument Valley hatte ich mit dem Wetter viel Glück. So richtig heiss wurde es im Süden erst als ich im Norden war. Die Überschwemmungen um den Mississippi waren schon deutlich zurückgegangen bis ich dort eintraf. Und die Tornados sah ich nur auf dem Weather Channel. Auch auf der Strasse gab es keine Zwischenfälle. Die rund 18‘000 km verliefen ohne irgendwelche Pannen oder Unfälle.

 

Nationalparks und Monumente


Spricht man von Nationalparks denken viele an den Grand Canyon oder an Yellowstone. Die beiden konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Aber auch der Arches N.P. mit seinen Bögen, der Bryce Canyon und der Crater Lake waren einen Besuch wert. Wer selber einmal hin will sollte einen Blick auf die Webseite des US National Park Service werfen. Ich fand die dort zusammengeführten Hintergrundinformationen und Karten äusserst nützlich.

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Neben den Nationalparks gibt es auch noch die Nationalen Monumente. Diese sind von der Fläche her meist kleiner, aber oft ebenfalls äusserst sehenswert.

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In Dallas besuchte ich unter anderem das Football Stadion der Dallas Cowboys. Dies ist zwar kein Nationales Monument, aber dennoch monumental. Das über 1 Mia $ teure Bauwerk ist nicht nur für Football-Fans einen Besuch wert. „In Texas ist alles Grösser“ gilt bei diesem Station für alles – auch die Monitore über dem Spielfeld mit einer Diagonale von 53 Meter…

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Erholen in New York


Der letzte Teil meiner Reise führte mich nach New York. Mein Hotel (das Renaissance) war direkt am Times Square. Einen Schritt aus der Lobby raus und man war mitten im Getümmel – zentraler kann ein Hotel kaum liegen. Der Lärm hielt sich dank der guten Schallschutzfenster in Grenzen.

Wie erhofft konnte ich mich in New York noch ein wenig erholen. Was bei vielen wohl nur Kopfschütteln auslöst ist tatsächlich möglich. Der Central Park ist so riesig das man dort problemlos seine Ruhe finden kann. Wenn man die Touristenströme zeitlich ein wenig umgehen kann findet man auch auf dem Top of the Rock eine fast leere Aussichtsplattform.

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Mittlerweile ist auch der Wolkenkratzer One World Trade Center so hoch das man ihn von weitem sehen kann. In knapp einem Jahr wuchs das Gebäude um fast 50 Stockwerke. Die Geschwindigkeit ist in Zahlen schon unglaublich. Steht man aber davor und sieht den Unterschied bekommt man erst so richtig mit was dies bedeutet.

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Wo einmal genug ist


Von all den vielen Orten und Sehenswürdigkeiten die ich auch meiner Reise besuchte gibt es eigentlich nur 2 die mich enttäuscht haben.

Vom Skywalk in Grand Canyon West hatte ich mir viel mehr erwartet. In der Doku von National Geographic sah dies so gross und toll aus. Der Skywalk ist aber sehr klein und man darf seine eigene Kamera nicht mitnehmen. Im Gegensatz zum Grand Canyon N.P. darf man auch nicht mit seinem Auto herum fahren. Man muss auf Busse warten deren Fahrplan dem Besucheransturm nicht gewachsen ist. Schlechte Organisation gepaart mit einem überrissenen Eintrittspreis gibt bei mir die Empfehlung den Skywalk auszulassen.

Das Johnson Space Center in Houston hat abgesehen von einer Saturn V und der Space Vehicle Mockup Facility nicht wirklich viel zu bieten. Der Rest ist ein Mix aus Spielplatz und Food-Court. Wer etwas über die NASA erfahren will geht besser nach Florida.

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Weitere Fotos


Wer gerne noch mehr Fotos sehen möchte findet diese im Album USA 2011 auf Flickr.

Bis bald