Bemerkenswerte Links für den März 2010

Ich hoffe mit meinen Links für den März ein wenig zum Nachdenken über Medien und Unit Tests anregen zu können. Wünsche viel Spass beim lesen.

 

Manipulative Information – Zuspitzen und aufbauschen, bis die Fakten kaum noch erkennbar sind
Die NZZ zeigt mit dem Tagesanzeiger als Beispiel wie auch in der Schweiz der Unterschied zwischen Boulevard und der „seriösen“ Presse immer mehr verschwindet. Hier hat sich der Artikel zwar selber dementiert, doch das ist ja nicht immer so. Braucht es bald auch ein Bildblog für die Schweiz?

Wachhunde oder Lemminge? Der Journalismus und die Finanzkrise
Der Spiegelfechter wirft einen Blick auf die Finanzkriese. Dabei wird die Frage aufgeworfen, wo die Wachhunde vor der Krise waren. Denn als jeder die Krise sehen konnten, konnten sie ja plötzlich fundierte Hintergrundberichte liefern. Und seither vergeht ja keine Woche in der nicht erklärt wird, wieso es zu so einer Krise hat kommen müssen. Vielleicht klappt’s bei der nächsten Kriese einige Wochen vor dem Kollaps mit einer kritischeren Berichterstattung.

Fahrenheit 9/9
Es gibt Dinge, die scheinen unmöglich. Bildblog listet eine grosse Zahl von Berichten die von einem Ereignis am 9. September 2001 handeln. Wer sich noch daran erinnern kann wird wissen, dass es der 11. war, an dem die Flugzeuge ins World Trade Center eingeschlagen sind. Der verlinkte Text der NZZ wurde bis heute nicht korrigiert. Es scheint fast als ob man vor lauter Beobachtung des Tagi die eigenen Texte nicht mehr liest. Allerdings ist auch der Tagi in der gleichen „Zeitzone“ unterwegs…

Was die Schweiz von Toyota lernen kann
Der Tagesanzeiger hat aber auch einen sehr interessanten Bericht geliefert. Man kann also auch komplexere Themen in einen grösseren Zusammenhang stellen, sich dabei nicht wiedersprechen und erst noch die Leser informieren. Schade das dies immer seltener wird.

Kopieren wird belohnt
Auf Zeit.de wird der Verdacht den sich bei den von mir hier zusammengetragenen Links aufdrängt mit Fakten unterlegt: Nur 11% der Texte sind selber recherchiert oder liefern einen Mehrwert. Der Rest ist ein abschreiben und wiederholen was alle anderen schon gebracht haben. Ein Link würde gleich viele Informationen liefern, aber eben, wer zahlt schon für einen Link? Kann ein Verleger wirklich glauben, man können mit diesen „Plagiatssammlungen“ am Ende noch Geld verdienen?

Vom Saulus zum Paulus
Golo Roden bloggte erneut über Unit Tests. Er beschreibt seine anfängliche Skepsis und seine Wandlung vom Saulus zum Paulus in Sachen Unit Tests. Er stellt fest, was auch mir aufgefallen ist: „Unittests vereinfachen die Entwicklung und helfen, sie zielgerichteter und sicherer zu gestalten.“ Ich kann jedem der Unit Tests gegenüber skeptisch ist diesen Blogeintrag wärmstens empfehlen.