Fedora: SSH-Verbindungsaufbau beschleunigen

Nach dem Upgrade auf Fedora 11 dauerte der Verbindungsaufbau ewig. Vom absenden des ssh-Befehls bis zur Aufforderung zur Passworteingabe dauerte es meistens 50 Sekunden. Vom gleichen Rechner aus dauerte der Aufbau der Verbindung zu einem Debian-Server weniger als eine halbe Sekunde.
Erst dachte ich an eine Überlastung des Rechners, da dieser nach dem Start jeweils zahlreiche Programme startet. Aber die Verbindung wurde auch dann nicht schneller aufgebaut, als der Rechner nichts zu tun hatte.

 
GSSAPI deaktivieren

Ein erster Hinweis im Fedora Forum deutete auf GSSAPI hin.

# GSSAPI options
GSSAPIAuthentication no
#GSSAPIAuthentication yes
#GSSAPICleanupCredentials yes
#GSSAPICleanupCredentials yes

Nach dem deaktivieren der entsprechenden Option von GSSAPI in der Datei /etc/ssh/sshd_config dauerte der Verbindungsaufbau „nur“ noch 10 Sekunden. Zwar schon 40 Sekunden weniger, aber auch 10 Sekunden sind immer noch viel zu lang.

 
UseDNS deaktivieren

UseDNS no

Nach nochmaligem suchen fand ich den Hinweis auf die DNS-Abfragen. Ich dachte, dass durch die Verwendung der IP-Adresse keine DNS-Anfrage abgeschickt würde. Aber nach dem Abschalten von UseDNS war der Verbindungsaufbau gleich schnell wie zum Debian-Server.

0.5 oder 50 Sekunden ist eine deutliche Verbesserung.

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