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Speziellere Reiseziele in den USA

6. Januar 2013 1 Kommentar

Meine Reisen in die USA haben mir gezeigt wie vielseitig dieses Land ist. Es gibt weit mehr zu sehen als New York, Los Angeles oder den Grand Canyon. In diesem Blogeintrag möchte ich einige Regionen und Attraktionen vorstellen, die einem nicht als erstes einfallen wenn man an mögliche Reiseziele in den USA denkt.

 

Hawaii


Hawaii als 50. Bundesstaat ist ein Ziel das auf dieser Liste nicht fehlen darf. Die Inselgruppe in mitten des Pazifiks ist ideal für Badeferien und um sich zu erholen. Von Europa aus dauert die Anreise recht lange, die Landschaft ist es aber allemal wert.

Durch den vulkanischen Ursprung haben die Inseln teils recht hohe Berge. Der Mount Kaʻala auf O’ahu ist 1220m hoch, der Mauna Kea auf Big Island erreicht gar eine Höhe von über 4200m und beherbergt ein Observatorium. Wem Badeferien nichts sagen findet auf den einzelnen Inseln von Hawaii noch viele andere Freizeitmöglichkeiten.

Wer die Hauptinsel O’ahu besucht und sich für Geschichte interessiert sollte sich Pearl Harbor nicht entgehen lassen. Hat man ein eigenes Auto empfiehlt es sich vor 9 Uhr bereits dort zu sein. Ansonsten sind nicht nur die Tickets fürs Arizona Memorial weg sondern auch die Parkplätze.

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Great Plains


Die Great Plains erstrecken sich von Texas bis weit in den Norden der USA. Wie es der Name vermuten lässt ist die Landschaft dort vor allem eines: Flach. Keine Berge, keine Hügel sondern nur ein nicht enden wollende flache Landschaft. Der Kontrast zur Schweiz könnte in diesem Teil der USA nicht grösser sein.
Um von Ost nach West (oder umgekehrt) zu kommen fährt man fast zwangsläufig durch die Great Plains. Man sollte sich dabei ruhig die Zeit nehmen um die Landschaft auf sich einwirken zu lassen.

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Dakotas


Die Daktoas (Nord- und Süd Dakota) sind 2 Bundesstaaten im mittleren Westen. Sie liegen am Ende der Great Plains und grenzen im Norden an Kanada. Die dünne Besiedelung lässt viel Platz für die Natur und ganz spezielle Landschaften.

Von Wounded Knee (Indianer) über Sturgis (Motorräder) bis zu Mount Rushmore oder dem Theodore Roosevelt National Park – für jeden gibt es hier etwas zu sehen. Und wem diese Orte zu touristisch sind findet in Richtung Osten (gegen Fargo) genügend leere Gegenden.

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Cape Canaveral


Wer sich für die Raumfahrt interessiert sollte sich Cape Canaveral nicht entgehen lassen. Mitten im Naturschutzgebiet von Merit Island befindet sich der grosse NASA-Komplex mit einem hervorragenden Besucherzentrum. Neben IMAX-Kinos, einer Saturn-V Rakete und einem Raketenpark gibt es auch Touren zu den Launchpads. Von dort aus wurden alle grossen Raumfahrt-Missionen seit den 1960er gestartet.

Je nach Interesse kann man hier problemlos 1 bis 2 Tage verbringen. Im nahe gelegenen Orlando gibt es nicht nur viele günstige Hotels, sondern auch grosse Freizeitparks wie SeaWorld und Disney World.

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Washington DC


Obwohl die Hauptstadt der USA jedem ein Begriff ist denkt man bei Reisezielen nicht unbedingt an Washington DC. Für Touristen bietet die National Mall vom Lincoln Memorial bis zum Kapitol eine schier endlose Zahl an Sehenswürdigkeiten. Neben Denkmälern und historischen Gebäuden gibt es vor allem Museen.

Das Smithsonian bietet zu verschiedensten Themen (von Flugzeugen über Dinosaurier bis zur amerikanischen Geschichte) eigene Museen mit hervorragenden Ausstellungen – die man meist sogar gratis besuchen kann. Dazu kommen all die Ausstellungen der Bundesbehörden, wie das Nationalarchiv mit der Declaration of Independence oder das Kapitol selbst. Washington DC ist somit nicht nur etwas für politikinteressierte, sondern bietet für jeden Geschmack eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten.

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Mehr?


Wer dieser Liste weitere spezielle Zeile hinzufügen möchte kann gerne einen Kommentar hinterlassen. Mich interessiert es auch ob solche Beiträge auf Interesse stossen und ob ich mir die Zeit fürs Aufschreiben von Reiserouten machen soll.

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Eine kleine Winterreise

30. Dezember 2012 Kommentare aus

Als Jahresabschluss gönnte ich mir eine kleine Reise. Da ich bereits im Sommer in den USA war musste ein anderes Ziel gefunden werden. Ich wollte schon lange einmal nach Paris oder Amsterdam und nun schien die Gelegenheit zu kommen.

Beim planen zeigte sich das ich beide Städte besuchen konnte. Da ich vor allem mit dem Zug reisen wollte bot sich mir die Gelegenheit unterwegs noch Brüssel und Rotterdam zu besuchen. Preislich sind die Fahrten im TGV und dem Thalys recht günstig, vor allem wenn man sie mit den Preisen in der Schweiz vergleicht.

 

Paris

Vom Regen und der Kälte in der Schweiz kam ich nach rund 6 Stunden in ein angenehm warmes (ca. 15°) und sonniges Paris. Auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel konnte ich bereit ein wenig die Stadt erkunden. Mein Hotel war nur ein Häuserblock vom Louvre entfernt und das Zimmer war erstaunlich gross – hatte dafür aber keinerlei Aussicht.

Man könnte wohl ohne Probleme eine ganze Woche im Louvre verbringen und hätte immer noch nicht alles gesehen. Die unzähligen Bilder, Skulpturen, Möbel, Mosaike und Modelle füllen einen Raum nach dem anderen. Und auch die Räume selber sind voller Verzierungen und haben teils gewaltige Fresken. Wer nicht ab und zu auch einmal an die Decke schaut verpasst so einiges.

Der Arc de Triomphe wirkt in der Realität viel grösser als man das von den Bildern her erwartet. Vom Turm herab hat man einen tolle Aussicht, die allerdings durch das hochsteigen der Treppen verdient sein will. Mich überraschten die 2 grossen Räume im inneren des Bogens. Diese beinhalten eine kleine Ausstellung und einen Souvenirshop.

Mit La Grande Arche hat Paris noch einen 2. Bogen. Dieser befindet sich auf der Achse Louvre – Arc de Triomphe und ist mittlerweile leider von allen Touristenattraktionen „befreit“. Die Schalter sind zwar noch da, aber so mit Müll überfüllt das man sich fragt was denn da passiert ist. Abgesehen von einigen Fotomotiven lohnt sich hier ein Besuch nicht mehr.

Die Kathedrale Notre-Dame de Paris hat mich sehr beeindruckt. Die riesigen Glasfenster lassen sehr viel Licht in den Innenraum und die Strebebögen halten alles schön zusammen. Ich fand es spannend zu sehen wie unterschiedlich Notre-Dame von der Basilika Sacré-Cœur in Montmartre ist. In den 700 Jahren hat sich nicht nur der Geschmack sondern auch die Bauweise komplett verändert.

Auf den Eiffelturm ging ich erst am letzten Tag meiner Reise. Ich las überall von den elend langen Wartezeiten und wollte erst all die anderen Sehenswürdigkeiten besuchen, bevor ich dort den Tag mit warten verbringen würde. Im Dezember sind die Wartezeiten aber gar nicht so schlimm. Vom Anstehen an der Schlange für die Tickets bis auf die oberste Plattform dauerte es 45 Minuten. Die Aussicht ist Top und der Besuch lohnt sich.

Wer nur die Aussicht geniessen will aber keine Zeit fürs warten hat sollte auf die Aussichtsplattform des Tour Montparnasse. Von der Dachterrasse aus sieht man Paris und den Eiffelturm. Die Öffnungen in den Glasscheiben ermöglichen einem Fotos ohne störende Reflektionen. Will man in der Nacht auf den Turm sollte man aber eine Taschenlampe mitnehmen. Die Terrasse ist ganz ohne Beleuchtung, was zwar toll fürs fotografieren aber doch recht mühsam zum laufen ist.

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Brüssel

Vor einigen Jahren war ich bereits einmal in Brüssel. Von dem her wusste ich was ich mir nochmals anschauen wollte und mir genügte eine Übernachtung. Die Sehenswürdigkeiten halten sich in Grenzen, aber der Mix aus Französisch und Holländisch ist doch sehr speziell.

Wenn man in Brüssel ist sollte man unbedingt 2 belgische Spezialitäten probieren: Bier und Schokolade. Nicht unbedingt zusammen, aber bei beiden ist die Auswahl und Vielfalt schier endlos.

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Rotterdam

Ab Rotterdam wurde das Wetter leider immer schlechter. Nebel und Regen lösten sich ab und so richtig schön war es nur für rund eine Stunde. Architektonisch hat man sich in Rotterdam alle Mühe gegeben. Ich habe selten so viele verschiedene und aussergewöhnliche Bauten gesehen wie hier.

Für einen Überblick über Rotterdam ist die Railz Miniworld gleich neben dem Bahnhof ein Besuch wert. Diese Modelleisenbahnanlage zeigt ein Abbild der Stadt und ist erstaunlich gross. Den Erbauern geht es aber nicht nur um eine Abbildung der Realität, sondern auch um ihren eigenen Spieltrieb auszuleben. So läuft dann auch einmal ein Transformer durch die Stadt, sind Batman und Robin bei einem Picknick oder fliegt Superman über die Erasmusbrücke. All die kleinen Ungereimtheiten zu finden macht fast mehr Spass als den Zügen zuzuschauen.

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Amsterdam

Die letzte Etappe meiner Reise führte mich nach Amsterdam. Beim Wetter gab es keine grosse Verbesserung gegenüber Rotterdam. Leider wird das Rijksmuseum noch umgebaut. Die kleine Ausstellung füllt aber immer noch 12 Räume und zeigt neben der Nachtwache noch zahlreiche Skulpturen und Silberarbeiten.

Der gerade anschliessende Museumplein bietet von van Gogh über Diamanten bis hin zu moderner Kunst für jeden Geschmack ein eigenes Museum. Gerade wenn das Wetter nicht mitspielt ist eine solche Dichte an Museen ein willkommener Zeitvertreib.

Nicht weit davon Entfern ist die alte Produktionsstätte von Heineken, die nun eine Ausstellung beherbergt. Die Heineken Experience erinnerte mich an die Tour bei Anheuser-Busch in St. Louis. Allerdings ist hier alles ein wenig kleiner, bietet dafür aber einen grösseren Informationsgehalt. Beim Bier-Tasting wird ausführlich erklärt wie man das perfekte Bier zapft und wie man es trinken soll. Jedem Besucher sollte aber klar sein das Heineken sich hier selber promotet.

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Hilfreiche Apps fürs iPhone

Die offline-Funktion der Kartenanwendung von Nokia hat mir in Paris sehr geholfen. Die Bedienung ist einfach und wenn man noch Netz hat kann man den gewünschten Kartenausschnitt auf dem iPhone abspeichern. Richtig glücklich machte mich die Anwendung aber nicht. So lange man offline keine Adressen suchen kann und der Zoomlevel vom Kartenausschnitt abhängt ist der Alltagsnutzen sehr beschränkt.

Googles neue Map-Anwendung speichert die Daten ohne explizite Aufforderung durch den Benutzer. Was dann offline genau geht und was nicht wird einem so nicht wirklich klar. Auch hier gibt es noch Verbesserungspotential.

Sehr gut fand ich die App Paris Metro. Die zeigt einem nicht nur die Karte mit den Stationen, sondern auch die Möglichkeiten um von A nach B zu kommen. Zusammen mit der erwarteten Fahrzeit ist dies eine sehr grosse Hilfe.

Die App von Booking.com sind sehr hilfreich wenn man die Hotels über deren Seite gebucht hat. Die Informationen über die Reservierung lassen sich so in Passbook importieren und man kann direkt auf dem Sperrbildschirm die Informationen ablegen. Zum Anzeigen genügt es das Icon von links nach rechts zu ziehen und man hat alle Infos wie den Pin zur Hand.

 

Züge, Hotels und Flug

Ich konnte alle Buchungen online erledigen. Für die Züge (TGV & Thalys) konnte ich auf TGV-Europe.ch alles buchen. Da die Züge je nach Zeit ganz andere Preise haben kommt es sehr darauf an wann man fahren will. Es hilft wenn man auf einen Blick sieht das der Zug eine Stunde früher (oder später) 50€ günstiger ist – eine übersichtliche Webseite ist da wirklich Gold wert.

Für die Hotels nutzte ich Booking.com. In den USA hatte ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht und auch in Europa findet man hier gute Hotels. Die Hotels die ich gebucht hatte entsprachen alle dem was ich nach dem lesen der Kommentare erwarten konnte. Ich würde auch überall wieder hin gehen, mit der Ausnahme vom Sandton Pillows in Brüssel. Wer meint man müsse Gebühren doppelt belasten braucht mich wohl nicht mehr als Gast…

Den Flug buchte ich direkt bei SkyWork. Mit dem Bezahlen über PayPal spart man sich die Kreditkartengebühren und bekommt den Flug nochmals 10.– günstiger. Das iPad im Flugzeug ist ein recht angenehmer Zeitvertreib, hat der kleine Vogel doch kein eigenes Unterhaltungssystem.

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Trotz des in der 2. Hälfte schlechten Wetters war die Reise ein tolles Erlebnis. Rotterdam und Amsterdam will ich mir möglichst bald noch einmal bei schönem und wärmerem Wetter anschauen. Und auch Paris hat noch eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten für die ich gerne noch einmal hinfahren werde.

Weitere Fotos gibt es wie immer auf Flickr.

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USA 2011 – Sommerferien einmal XXL

31. August 2011 Kommentare aus

Im Juni und Juli genoss ich meine Sommerferien in den USA. Nach dem ich letztes Jahr die Ostküste besuchte wollte ich diesmal in 6 Wochen den Westen erkunden.

Da Dollar ihre Mietwagen nur für maximal 4 Wochen abgeben will teilte ich meine Reise in 3 Blöcke. Die ersten 4 Wochen wollte ich nutzen um mir die Westküste und die Nationalparks rund um den Grand Canyon anzuschauen. Weitere 10 Tage plante ich für Texas und die Great Plains ein. Zum Abschluss wollte ich noch einige autofreie Tage in New York verbringen. Neben den vielen Einkaufsmöglichkeiten sind die 6 Stunden Zeitdifferenz zur Schweiz auch eine gute Jetlag Prävention.

 

Route

 

Wie man der Karte entnehmen kann wurden die Distanzen dann doch noch ein wenig länger. Mit über 40 Grad im Schatten war es mir im Süden schnell zu heiss. So verblieb ich in Arizona und Utah nur kurz und fuhr zu den „Möchte-ich-sonst-auch-noch-sehen“-Zielen im Norden. Da ich sehr gut voran kam konnte ich auch noch einen Abstecher nach Kanada machen. Leider zeigte sich Whistler von seiner nassen Seite.

Auch beim Mount St. Helens hatte ich mit dem Wetter Pech. Vor lauter Nebel konnte ich vom Observatorium aus den Berg nicht sehen. Tags darauf war das Wetter wieder super und so fuhr ich von Portland aus halt noch einmal hin. Der Unterschied war frappant:

 

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Die nächsten 2 Wochen blieb das Wetter so gut. Erst in Mobile (Alabama) gab es dann wieder ein richtiges Gewitter. Die Regenmenge die dabei innert kürzester Zeit fiel war erstaunlich. Strassen und Plätze verwandelten sich in Bäche und Seen. Für einmal war auch auf der Interstate kein Weiterkommen mehr möglich. Ein Vorteil aber hatte der Regen: Er kühlte die Luft auf angenehme 20 Grad. (So tiefe Temperaturen hatte ich bis zu meiner Rückkehr nicht mehr)

Abgesehen von diesen wenigen Regentagen und einem kleinen Sandsturm im Monument Valley hatte ich mit dem Wetter viel Glück. So richtig heiss wurde es im Süden erst als ich im Norden war. Die Überschwemmungen um den Mississippi waren schon deutlich zurückgegangen bis ich dort eintraf. Und die Tornados sah ich nur auf dem Weather Channel. Auch auf der Strasse gab es keine Zwischenfälle. Die rund 18‘000 km verliefen ohne irgendwelche Pannen oder Unfälle.

 

Nationalparks und Monumente


Spricht man von Nationalparks denken viele an den Grand Canyon oder an Yellowstone. Die beiden konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Aber auch der Arches N.P. mit seinen Bögen, der Bryce Canyon und der Crater Lake waren einen Besuch wert. Wer selber einmal hin will sollte einen Blick auf die Webseite des US National Park Service werfen. Ich fand die dort zusammengeführten Hintergrundinformationen und Karten äusserst nützlich.

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Neben den Nationalparks gibt es auch noch die Nationalen Monumente. Diese sind von der Fläche her meist kleiner, aber oft ebenfalls äusserst sehenswert.

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In Dallas besuchte ich unter anderem das Football Stadion der Dallas Cowboys. Dies ist zwar kein Nationales Monument, aber dennoch monumental. Das über 1 Mia $ teure Bauwerk ist nicht nur für Football-Fans einen Besuch wert. „In Texas ist alles Grösser“ gilt bei diesem Station für alles – auch die Monitore über dem Spielfeld mit einer Diagonale von 53 Meter…

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Erholen in New York


Der letzte Teil meiner Reise führte mich nach New York. Mein Hotel (das Renaissance) war direkt am Times Square. Einen Schritt aus der Lobby raus und man war mitten im Getümmel – zentraler kann ein Hotel kaum liegen. Der Lärm hielt sich dank der guten Schallschutzfenster in Grenzen.

Wie erhofft konnte ich mich in New York noch ein wenig erholen. Was bei vielen wohl nur Kopfschütteln auslöst ist tatsächlich möglich. Der Central Park ist so riesig das man dort problemlos seine Ruhe finden kann. Wenn man die Touristenströme zeitlich ein wenig umgehen kann findet man auch auf dem Top of the Rock eine fast leere Aussichtsplattform.

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Mittlerweile ist auch der Wolkenkratzer One World Trade Center so hoch das man ihn von weitem sehen kann. In knapp einem Jahr wuchs das Gebäude um fast 50 Stockwerke. Die Geschwindigkeit ist in Zahlen schon unglaublich. Steht man aber davor und sieht den Unterschied bekommt man erst so richtig mit was dies bedeutet.

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Wo einmal genug ist


Von all den vielen Orten und Sehenswürdigkeiten die ich auch meiner Reise besuchte gibt es eigentlich nur 2 die mich enttäuscht haben.

Vom Skywalk in Grand Canyon West hatte ich mir viel mehr erwartet. In der Doku von National Geographic sah dies so gross und toll aus. Der Skywalk ist aber sehr klein und man darf seine eigene Kamera nicht mitnehmen. Im Gegensatz zum Grand Canyon N.P. darf man auch nicht mit seinem Auto herum fahren. Man muss auf Busse warten deren Fahrplan dem Besucheransturm nicht gewachsen ist. Schlechte Organisation gepaart mit einem überrissenen Eintrittspreis gibt bei mir die Empfehlung den Skywalk auszulassen.

Das Johnson Space Center in Houston hat abgesehen von einer Saturn V und der Space Vehicle Mockup Facility nicht wirklich viel zu bieten. Der Rest ist ein Mix aus Spielplatz und Food-Court. Wer etwas über die NASA erfahren will geht besser nach Florida.

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Weitere Fotos


Wer gerne noch mehr Fotos sehen möchte findet diese im Album USA 2011 auf Flickr.

Bis bald

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Rückblick 2010 und Ziele 2011

31. Dezember 2010 3 Kommentare

Ein ereignisreiches Jahr 2010 geht zu Ende. Ich konnte in diesem Jahr meine Kenntnisse in C# massiv ausbauen, was mir auch beruflich neue Möglichkeiten eröffnete: seit Ende November leite ich das Kompetenzzentrum .Net bei AKROS. Diese zusätzliche Aufgabe wird mich vor allem im 2011 fordern und sicher zu einigen Blogeinträgen führen.

 
Ziele 2010 fast alle erreicht
1 Iteration durch alle Grade von Clean Code Developer: Obwohl ich mehrmals einen Grad zurückging, habe ich mich durch alle Grade durchgearbeitet. So bin ich nun bereit für eine weitere Iteration. Ich finde eine der wichtigsten Lehren war das tägliche Reflektieren. Dies ist eine kleine Sache die aber eine sehr grosse Wirkung hat.

Verteilte Versionierungssysteme für 1 bis 2 Projekte benutzen: Ich habe mich dieses Jahr intensiv mit Mercurial und GIT beschäftigt. Für einen Blogeintrag hat die Zeit bisher noch nicht gereicht, aber das wird in den nächsten Wochen nachgeholt. Mercurial finde ich ein tolles System und derart einfach, das ich es sogar für die kleinen Beispielprojekte nutze.

Mehr als 2 Wochen Ferien: Im Juli war ich rund 4 Wochen an der Ostküste der USA. Dies war eine super Sache und bedarf dringend einer Wiederholung. 4 Wochen ohne zu Programmieren und ohne ständig online zu sein geht wunderbar und ist als Abwechslung sehr empfehlenswert.

Route meiner USA Reise 2010

Neue Programmiersprache: Dieses Ziel habe ich nicht erreicht. Ich habe mich sowohl in Ruby wie auch in Grails eingelesen, aber mir fehlte es an Zeit mich auch wirklich darauf einzulassen.

 
Ziele 2011
Fürs 2011 setzte ich mir diese 5 Ziele:

  • Mein Wissen über Silverlight weiter ausbauen und die dazugehörige Microsoft-Prüfung 70-506 erfolgreich abschliessen.
  • Mit dem so gewonnenen Wissen eine kommerzielle Anwendung für Windows Phone 7 in den Marketplace bringen.
  • Mich in Ruby on Rails soweit einarbeiten, dass ich damit eine meiner bestehenden PHP-Anwendungen ablösen kann.
  • Wiederum mindestens 4 Wochen Ferien fern ab von irgendeiner IDE.
  • Bei PostAWeek mitmachen und jede Woche mindestens einen Blogeintrag schreiben.
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