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TechDays 2011 in Bern

25. Oktober 2011 3 Kommentare

Am 20. und 21. Oktober veranstaltete Microsoft zum zweiten Mal in diesem Jahr die TechDays. Als Veranstaltungsort diente nach längerem wieder einmal der Kursaal in Bern. Auch wenn der Kursaal derzeit umgebaut wird fand ich die Räumlichkeiten doch angenehmer als das Congress Center in Basel.

Ich hatte den Eindruck dass deutlich weniger Leute nach Bern gekommen sind als im Frühling nach Basel. Ob dies am Programm oder am Ort liegt kann ich allerdings nicht abschätzen.

 

Windows 8 – oder doch nicht

Als man sich Ende Juni für die TechDays registrieren konnte war im Programm noch von Windows 8 und all den damit verbundenen Neuerungen die Rede. Ende August gab es einen Programmwechsel weg von Windows 8 hin zu Azure, Mango und HTML 5. Die damit einhergehende Umfrage ob man dennoch kommen wolle fand ich eine gute Sache, hatte sich der Inhalt der Messe doch komplett verändert.

Der ursprünglich geplant Event zu Windows 8 wird nun am 9. Februar 2012 im Kongresshaus Zürich durchgeführt.

 

IT Pro Day / Developer Day

Die TechDays wurden diesmal nach Zielpublikum getrennt. Der erste Tag zeigte Themen die sich vor allem an Administratoren und Manager richten, wie Azure oder der kommende SQL Server „Denali“. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Entwicklung, wo Visual Studio 11 schon in der Keynote ausführlich behandelt wurde.

 

Team Foundation Server, Mango und OData

Ich war nur am Developer Day und besuchte vor allem die Sessions rund um den Team Foundation Server (TFS). Da ich mich derzeit beruflich mit dem TFS beschäftige kamen mir diese Sessions gerade Recht. Die von Neno Loje vorgestellten neuen Funktionen im TFS 11 decken viel von dem ab was ich an der aktuellen Version vermisse (wie das Kanban-Board oder die dynamischen Statusreports). Schade nur dass man noch so lange auf den TFS 11 warten muss.

Die Neuerungen für Entwickler in Windows Phone 7.5 (Mango) wurden durch Sascha P. Corti vorgestellt. Einmal mehr lieferte er eine super Präsentation ab die das Publikum mitriss. Schön ist auch das die gezeigten Werkzeuge und neuen Möglichkeiten bereits verfügbar sind.

Mark Stafford (OData) und Corrado Iorizzo (Integration TFS mit Ticketing-Systemen über Webservices) gingen in ihren 300er Präsentationen tief in die Details hinein. Ich konnte so in einer Stunde nicht nur erfahren wie man externe Ticketing-Systeme mit TFS integrieren kann, sondern auch gleich noch wie ich dies angehen muss und auf welche Punkte ich zu achten habe. Die beiden Sessions waren wirklich einmal ein Deep Dive der den Namen verdient hat.

Schön wäre es wenn Microsoft für die nächsten Veranstaltungen die Klassifizierung beibehalten könnte. Wenn die Level 100, 200 und 300 jedes Mal wieder etwas anderes bedeutet verwirrt dies nur die Besucher.

 

Präsentationen und Videos

Die Präsentationen sind bereits alle auf der Webseite der TechDays aufgeschaltet. Die Videos sollten in den nächsten Tagen folgen.

 

Fazit

Ich konnte mir ein Programm zusammenstellen das thematisch zu meiner aktuellen Tätigkeit passt. So konnte ich vom Developer Day trotz der wenigen wirklichen Neuigkeiten profitieren.

Dennoch haben mich die zweiten TechDays in diesem Jahr nicht voll überzeugen können. Die Einteilung wie in den letzten Jahren mit den TechDays im Frühling und der Shape im Herbst hat mir besser gefallen. Sich einen Tag lang nur mit Webtechnologien zu beschäftigen ist etwas ganz anderes als in einem Tag das ganze .Net Ökosystem unterbringen zu wollen.

Nächstes Jahr wird wohl wieder alles ein klein wenig anders. Die Shape soll gemäss Computerworld im Frühling stattfinden (terminlich auf die MIX abgestimmt) und die TechDays passend zur PDC am 19./20. November wieder in Basel. Man darf also gespannt sein was Microsoft im 2012 so alles bieten wird.

Tipps für die Vorbereitung der Zertifizierungen 70-511 (Windows Applications Development) und 70-513 (WCF)

13. Juli 2011 1 Kommentar

Für die Zertifizierungen 70-511 und 70-513 fasse ich meine Vorbereitungstipps in einen Blogbeitrag. Dies da der Umfang der Prüfungen deutlich kleiner ist und die Tipps für die beiden Zertifizierungen ähnlich sind. Zudem habe ich die verwendeten Bücher bereits mit jeweils einem eigenen Beitrag vorgestellt.

 
70-511 – Windows Applications Development
Bei dieser Zertifizierung geht es um die Entwicklung von Desktop Applikationen mittels WPF (Windows Presentation Foundation) und Windows Forms. Von Microsoft gibt es dazu ein Training Kit. Ich fand dies sehr hilfreich um mich auf die Zertifizierung vorzubereiten und genügte mir als Vorbereitungsmaterial.

Ich habe allerdings vor einem Jahr schon die Zertifizierung für WPF in .Net 3.5 gemacht und seit mehr als einem Jahr Windows Forms Anwendungen entwickelt. Für diese Technology Specialist Zertifizierung sehe ich es als besonders hilfreich an wenn man über viel Praxiserfahrung verfügt.

Idealerweise schreibt man eine einfache kleine Anwendung die Daten ans GUI bindet und vor dem abspeichern validiert. Dies unbedingt in beiden geprüften Technologien machen, da man so sehr einfach die Differenzen bemerkt. So eine Anwendung kann man auch dazu nutzen um GUI-Komponenten der jeweils anderen Technologie einzubinden.

 
70-513 – Windows Communication Foundation
Diese Zertifizierung beinhaltet „nur“ die Windows Communication Foundation (WCF). Allerdings ist dies immer noch ein grosses Thema. Wer sich schon einmal mit verteilten Systemen beschäftigt hat wird damit aber sehr schnell zu Recht kommen.

Für Einsteiger kann ich das Buch „Professional WCF 4“ empfehlen. Dies startet bei Null und erklärt alle Teile. Die Beispiele dazu haben mir enorm geholfen und sollte man unbedingt nachbauen. Wer sich schon ein wenig mit WCF auskennt oder sehr viel mehr Detailtiefe benötigt sollte sich „Programming WCF Services (3rd Edition)“ anschauen.

 
Tools
Für all diese Zertifizierungen genügt Visual Studio Express. Wenn man genau wissen will was WCF übers Netz schickt sollte einen Blick auf Wireshark werfen.

 
MSDN
Wie bei 70-516 (Accessing Data with .Net 4) ist auch für diese Zertifizierungen MSDN eine gute Anlaufstelle für Details der einzelnen Themen.

 
Ich hoffe damit allen geholfen zu habe die sich auf diese Zertifizierungen vorbereiten wollen. Über Kommentare mit weiteren Tipps zur Vorbereitung würde ich mich auch dieses mal freuen.

Tipps für die Vorbereitung der Zertifizierung 70-516 (Accessing Data with .Net 4)

24. Juni 2011 1 Kommentar

Ich persönlich fand die Prüfung für die Zertifizierung 70-516 eine grosse Herausforderung. Dies lag vor allem an den vielen Themen die abgefragt werden. Auch wenn ich zur Prüfung selber nichts sagen darf, so kann ich doch einige Tipps für die Vorbereitung geben.

 
Prüfungsumfang
Zu allen Zertifizierungen von Microsoft gibt es eine offizielle Seite, die den Prüfungsumfang beschreibt. (Will man etwas zu einer anderen Zertifizierung wissen passt man einfach die Nummer am Ende der URL an). Diese Seite sollte man unbedingt durchlesen. Neben allen geprüften Themen beinhaltet die Seite auch Informationen über das erwartete Vorwissen und eine Übersicht über Vorbereitungsmaterialien.

Wie man auf der Seite sehen kann beinhaltet diese Zertifizierung zahlreiche Themen:

  • Entity Framework
  • SQL
  • LINQ
    • LINQ to SQL
    • LINQ to Entities
  • XML
  • WCF

Wie es der Title der Prüfung ausdrückt geht es dabei vor allem um den Datenzugriff. (Wie man beispielsweise WCF konfiguriert und was es alles für Möglichkeiten der Datenübertragung gibt ist Teil der Zertifizierung 70-513)

 
Bücher
Als Buch zur Prüfungsvorbereitung kann ich „Programming Entity Framework 2nd Edition“ von Julia Lerman sehr empfehlen. Das Buch deckt alles ab was man über EF wissen muss und hilft einem auch für die WCF Fragen.

 
Videos
Von TekPub gibt es 2 gute Serien die für diese Zertifizierung sehr hilfreich sind:

  • Mastering Entity Framework“ zeigt neben der ganzen Theorie hinter Entity Framework vor allem auch wie man damit arbeitet und wo man die einzelnen Einstellungen vornehmen kann.
  • Mastering LINQ“ liefert alles was man zu LINQ wissen muss. Justin Etheredge gelingt es die Grundlagen von LINQ ebenso gut zu erklären wie die Spezialfälle.

 
Tools
Mit den Express Editionen von Visual Studio und dem SQL Server hat man schon fast alles was man für die Prüfungsvorbereitung benötigt. Für alle Abfragen in LINQ oder EF empfiehlt sich zudem noch LINQPad.

 
MSDN
Alle Stichworte des Prüfungsumfangs kann man auch auf MSDN suchen. Die Erklärungen dort sind gut um noch mehr zum einzelnen Thema zu erfahren, aber aus meiner Sicht nicht so geeignet um ein Gesamtbild zu erhalten.

 
Training Kit
Ende Juni soll nun auch endlich Training Kit von Microsoft Press zur Zertifizierung 70-516 erscheinen. Dies macht die Vorbereitung wohl ein wenig einfacher, da man sich nicht mehr alles selber zusammensuchen muss. Über die Qualität dieses Kits kann ich allerdings (noch) nichts sagen.

 
Selber programmieren
Für die Technology Specialist Zertifizierungen genügt es nicht nur die Theorie zu kennen. Man sollte also genügend Zeit einrechnen um die Beispiele selber umzusetzen. Idealerweise kann man das Wissen in einem Projekt unter realen Bedingungen festigen. Dort findet man dann sehr schnell die realen Probleme und Herausforderungen.

 
Fragenkatalog von MeasureUp
MeasureUp ist ein Partner von Microsoft und liefert unter anderem die Fragenkataloge bei den Training Kits. Den Katalog zu 70-516 fand ich in der letzten Phase meiner Vorbereitung sehr hilfreich. Neben einer detaillierten Erklärung wieso Antwort A korrekt ist und nicht B, C oder D waren die Links auf MSDN sehr praktisch. Man landet so direkt an der richtigen Stelle ohne noch viel suchen zu müssen. Bezüglich der Details und der Schwierigkeit sind die Fragen sehr nahe an der Prüfung.

 
Was fehlt
Für XML hatte ich nicht gross abseits von MSDN nach Material gesucht. Falls jemand eine gute Quelle dazu hat würde ich mich über einen entsprechenden Tipp freuen.

 
Ich hoffe damit allen geholfen zu habe die sich auf die Zertifizierung vorbereiten wollen.

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MIX 11: Sehr gute Videos zu Windows Phone 7

Mitte April fand in Las Vegas die MIX 11 statt. Dies ist die alljährlich von Microsoft veranstaltete grosse Web-Konferenz. Neben zahlreichen Themen rund um die Webentwicklung war dieses Jahr Windows Phone 7 (WP7) ein grosses Thema. So ging es in 28 der 124 Sessions um Erkenntnisse aus dem ersten halben Jahr WP7 und was die nächste Version (Mango) alles für Vereinfachungen bringt.

Jede Session dauert rund eine Stunde. Da nicht jeder Zeit hat alle Videos anzuschauen möchte ich diesen Blogpost nutzen um einige Sessions vorzustellen, die mir besonders gefallen haben. Wer noch andere besonders sehenswerte Sessions kennt soll doch bitte einen Kommentar hinterlassen. Ich würde mich über weitere Tipps (gerne auch zu anderen Themen) freuen.

 
Deep Dive MVVM (von Laurent Bugnion)
Das Einsatzgebiet von MVVM beschränkt sich nicht nur auf WP7, doch ist dieses Pattern auch dort sehr verbreitet. Laurent Bugnion zeigt in dieser Präsentation wie man einige der häufigsten Probleme bei MVVM lösen oder mindestens elegant umgehen kann. Wer an den TechDays 2011 in Basel war wird die Anwendung die dabei erstellt wird wiedererkennen.

 
The Tale of Two Apps: Making a Splash in the Windows Phone Marketplace (von András Velvárt und Bálint Orosz)
Das Metro-Design scheint auf den ersten Blick die Freiheit der Entwickler deutlich einzuschränken. Die beiden Applikationen “Cocktail Flow” und “SurfCube 3D Browser” zeigen das dies nicht so sein muss. Neben den kreativen Ansätzen und dahinterliegenden Ideen zeigen Velvárt und Orosz auch mit welchen Problemen sie während der Entwicklung zu kämpfen hatten.

 
Who Would Pay For That Feature? Adding Analytics to Your Windows Phone 7 Applications (von David Poeschl)
David Poeschl zeigt in dieser Session was es alles für Möglichkeiten gibt die Benutzung einer WP7 App zu überwachen. Vorgestellt wird dabei vor allem die Lösung von PreEmptive Solutions. Mit deren kostenlosen Dienst kann man neben der Dauer und Häufigkeit der Benutzung auch detailliert erfahren welche Funktionen der eigenen App wirklich verwendet werden. Wie man das Interesse der Entwickler und den Datenschutz der Kunden vereinen kann wird dabei ebenfalls dargelegt.

 
Analyzing and Improving Windows Phone Application Performance (von Jeff Wilcox)
Die Zeiten von unlimitierten Resourcen und Memory ohne Ende sind vorbei – jedenfalls wenn man für den mobilen Bereich programmiert. Nachdem man sich als Entwickler daran gewöhnt hatte das man sich um die Schonung von Resourcen keine Gedanken machen muss steht man nun vor einem Gerät auf dem man maximal 90 MB Ram nutzen darf. Und plötzlich zählt wieder jedes MB an Ram und jedes KB bei der Datenübertragung.
Jeff Wilcox zeigt in seiner Session wie man mit den Tools von Microsoft seine App überwachen und die grössten Resourcenverschwender auffinden kann. Wie man es dann besser macht fehlt ebenso wenig wie generelle Tipps zur Verbesserung der Performance – oder mindestens deren Wahrnehmung.

 
Get Real! Sketch, Prototype, and Capture Great Ideas with Expression Blend and SketchFlow (von Sara Summers)
Sara Summers zeigt wie man mit SketchFlow Prototypen erzeugen kann. Ohne viel Code kann man so prüfen ob die Ideen die man hat so auch funktionieren könnten. Noch fast besser fand ich die Idee mit den Screens auf Papier. Ganz ohne Computer einfach kurz aufzeichnen was man sich so vorstellt macht allen beteiligten schnell klar was man erreichen will. Hat man die Skizze schon in der Grösse des Telefon-Screens gezeichnet merkt man so auch schnell was für die Benutzung angenehm ist – zu kleine Knöpfe oder zu viele Daten fallen so viel schneller auf als wenn man es nur aufs Whiteboard zeichnet.

 
New Data Access Features Coming to Windows Phone (von Sean McKenna)
Mango wird es dem Entwickler ermöglichen die Daten in einer Relationalen DB zu speichern. Dazu greift man mit LINQ to SQL auf den SQL Server Compact (SQL CE) zu. Dies mag erstaunen, hiess es doch das LINQ to SQL tot sei. Bei limitierten Resourcen scheint man nun aber eine Nische dafür gefunden zu haben. Ich bin gespannt wie es mit dieser Technologie weiter gehen wird.
Man wird in Mango auch auf den Kalender und das Adressbuch zugreifen können. Leider nur read-only, was die Möglichkeiten für eigene Anwendungen doch schon wieder limitiert.

 
 

Soweit meine Favoriten der MIX rund um WP7. Wer noch weitere Sessions kennt die man unbedingt gesehen haben muss soll bitte einen Kommentar hinterlassen.

Buch-Rezension zu “Programming Entity Framework“

31. Mai 2011 1 Kommentar

Programming Entity Framework“ von Julia Lerman erschien im August 2010 in der 2. Ausgabe bei O’Reilly. Diese Ausgabe wurde für Entity Framework 4 komplett überarbeitet. Will man mit EF 4 arbeiten sollte man also unbedingt schauen das man diese Ausgabe kauft.

 

Ich bin jeweils ein wenig skeptisch wenn ich ein Buch mit über 700 Seiten sehe. Zu oft reicht das Wissen der Autoren nur für rund 500 Seiten und der Rest ist dann eine mehr oder weniger gekonnte Wiederholung. Dies ist hier aber definitiv nicht der Fall!

Julia Lerman gilt zu Recht als DIE Expertin zu Entity Framework ausserhalb von Microsoft. Die Teile zu EF sind sehr fundiert und liefern auch einen sehr guten Einblick in die Entstehungsgeschichte des neusten OR-Mappers von Microsoft.

 
Mehr als nur Entity Framework
Das Buch behandelt alle Teile die man zum Verstehen von Entity Framework braucht. Es beginnt mit dem Entity Data Model und den Abfragemöglichkeiten mit LINQ to Entities oder Entity SQL. Es folgen Tipps und Trick wie man mit dem EDM Designer arbeitet und wo man ihn umgehen muss. Ob man Self-Tracking Entities oder POCOs nutzen will, man findet für beide Ansätze ausführliche Anleitungen. Kapitel zu Transaktionen oder dem Mappen von Stored Procedures fehlen ebenso wenig wie die Einbindung von realitätsnahen (und damit komplexen) DB-Schemas in Entity Framework. Das Buch lässt diesbezüglich keine Wünsche offen.

Am meisten beeindruckte mich aber wie der konkrete Einsatz von EF erklärt wird. Ob man Windows Forms, WPF, WCF oder ASP.Net nutzt – für alle diese Technologien gibt es mindestens ein Kapitel das einem zeigt worauf man achten muss. Man ist so in der Lage EF in seinem eigenen Projekt zu nutzen ohne noch viele zusätzliche Informationen suchen zu müssen.

Mit seinem Umfang an Informationen ist „Programming Entity Framework“ auch sehr gut als Nachschlagewerk geeignet. Ein ausführlicher und gut gepflegter Index hilft beim Finden der passenden Stelle.

 
Kleine Kritikpunkte
Es gibt aber auch bei dem Buch noch einige wenige Verbesserungsmöglichkeiten. Die meisten Bilder im Kapitel 14 sind um 1-2 Nummern verschoben. Dies stört beim Lesen doch recht stark, da man vergeblich versucht das gerade erklärte auf dem Bild zu finden. Auch die Strukturierung könnte man bei einer 3. Ausgabe wohl noch ein wenig optimieren. Etliche der Verweise auf eine spätere Erklärung des Themas würden so entfallen.

 
Fazit
Wer sich mit Entity Framework beschäftigen will sollte sich dieses Buch unbedingt kaufen. Vor allem die Kapitel die auf die Nutzung von EF mit den einzelnen Microsoft Technologien (wie WPF, WCF, Windows Forms oder ASP.Net) eingehen sind eine sehr grosse Hilfe bei der täglichen Arbeit.

 
Zum Buch
Programming Entity Framework“ von Julia Lerman, 2010 O’Reilly, ISBN 978-0-596-80726-9, 912 Seiten, Englisch

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