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3 Helfer für die SharePoint-Entwicklung

24. Januar 2013 1 Kommentar

SharePoint bietet als Entwicklungsplattform viele Möglichkeiten. Will man sich als Entwickler in dieses Gebiet einarbeiten kämpft man aber sehr bald mit einer Black Box. Was läuft nun eigentlich genau in meinem SharePoint? Wie bekomme ich das Paket an die richtige Stelle? Und wieso funktioniert mein Code nicht?

Einige dieser Fragen kann man mit den richtigen Werkzeugen beantworten. Mir haben die hier vorgestellten Tools in den letzten Monaten oft geholfen. Da ich nicht mehr auf diese Helfer verzichten möchte könnten diese auch für andere Entwickler interessant sein.

 

ULS Viewer


SharePoint schreibt viele Logmeldungen. So viele und vor allem so lange das man diese in einem Texteditor kaum vernünftig anschauen kann. Da auch Exceptions und deren Stacktrace in nur einer Zeile ausgegeben werden gilt es sich zudem an ein neues Ausgabenformat zu gewöhnen. Oder aber man nimmt ein dafür optimiertes Tool.

Der ULS Viewer hilft einem die Flut an Logmeldungen zu kontrollieren und bietet viele hilfreiche Funktionen:

  • Filtermöglichkeit nach Priorität
  • Tabellarische Darstellung mit der Möglichkeit die Spaltenbreite zu verändern
  • Anzeige von Exceptions und Stacktraces mit den bekannten Zeilenumbrüchen
  • Neue Meldungen werden ohne Unterbruch unten angefügt
  • Automatisches anzeigen der neusten Meldungen (AutoScroll)
  • Zusammengehörende Meldungen lassen sich gruppieren

ULS Viewer

Wichtig: Obwohl der ULS Viewer von Microsoft kommt gibt es dafür keinen Support.

 

CKS Plug-In für Visual Studio


Das Community Kit for SharePoint (oder kurz CKS) ist eine Sammlung von Best Practices, Vorlagen und Tools. Für Visual Studio gibt es mit CKSDev eine Erweiterung die dies alles installiert und an den richtigen Orten zur Verfügung stellt. Zur Installation genügt es über TOOLS / Extensions and Updates nach “CKSDev” zu suchen und das Paket zu installieren.

Neben den Vorlagen wird unter anderem auch eine Erweiterung für das Kontextmenü im Solution Explorer installiert. Klickt man nun auf ein SharePoint-Projekt erscheint der Punkt Quick Delploy (CKSDev):

CKSDev

Im obersten Teil dreht sich alles ums Installieren des Paketes. Mit einem Klick kann man nun sowohl ins SharePoint Root wie auch in den GAC deployen. Voraussetzung dafür ist das der SharePoint Server auf dem gleichen Gerät/VM läuft (für die Entwicklungsumgebung ist dies eh eine zwingende Voraussetzung).

Der mittlere Bereich liefert häufig verwendete Befehle rund um den IIS. Für ein iisreset muss man nicht mehr extra ein Konsolenfenster öffnen. Es genügt den entsprechenden Menüpunkt auszuwählen oder die Tastenkombination Alt+R, I zu verwenden.

Für mich war das Anhängen des Debuggers an die einzelnen Prozesse äusserst hilfreich. Diese Funktionen sind im untersten Teil untergebracht und fürs Aufspüren von Problemen Gold wert.

 

SharePoint Manager


Mit dem Deployment, den Möglichkeiten des Debuggers und dem anschauen der Logmeldungen kommt man weit. Hin und wieder genügt dies aber nicht. Wenn man wissen muss was im SharePoint für Objekte vorhanden sind muss man irgendwie hineinschauen können. Die Bordmittel helfen einem dabei leider nicht weiter.

Den Blick hinein ermöglicht der SharePoint Manager. In einem Baum werden alle Objekte die in einer SharePoint-Instanz vorhanden sind angezeigt. Beginnend bei der Farm kommt man über die Web-Applikation zu den Seiten und findet dort unter anderem die Listen, Felder und Content Types. Benötigt man eine GUID eines Feldes findet man diese neben allen anderen Angaben in den Eigenschaften.

SharePoint Manager 2010

Auch wenn ich eine Suchfunktion vermisse so liefert der SharePoint Manager doch eine Fülle von wichtigen Informationen.

 

Weitere Tools?


Soweit die Tools die mir schon oft geholfen haben. Wenn jemand weitere Werkzeuge empfehlen kann würde ich mich über einen entsprechenden Kommentar freuen.

 

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